Schulsozialarbeit am Gymnasium Crivitz

Frau Aliki Puschmann
-Sozialpädagogin-

 

 

Raum:            2. Etage Raum 2.25

 Kontakt:         03863/5424120
 E-Mail:aliki.    aliki.puschmann@drk-parchim.de
 
 
 
 
Die Trägerschaft der Schulsozialarbeit am Gymnasium Crivitz wird durch das Deutsche Rote Kreuz Parchim übernommen. Junge Menschen sollen in ihrer individuellen, sozialen, schulischen und beruflichen Entwicklung gefördert und unterstützt werden. Dafür bin ich am Ort Schule tätig und werde mit Schülern, Lehrkräften und Eltern verbindlich und gleichberechtigt zusammenarbeiten.
Zu meinen Schwerpunkten gehören insbesondere
  • die Beratung und Begleitung von einzelnen SchülerInnen
  • die sozialpädagogische Gruppenarbeit
  • offene Gesprächs-,Kontakt- und Freizeitangebote
  • die Mitwirkung in Unterrichtsprojekten und in schulischen Gremien sowie
  • die Kooperation und Vernetzung mit dem Gemeinwesen.

Projekte (mehr Informationen - hier klicken:

Mal dir Bildung aus

Pausenraum

ZERO

 

„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert.“
(Albert Einstein)

 

Präventionsprojekt

 

Stahl. Hart gegen Mobbing

 

Gymnasium Crivitz

 

 

 

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

 

Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung

 

aller staatlichen Gewalt.

 

Artikel 1 Absatz 1, Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

 

 

 

Mobbing an Schulen ist ein weit verbreitetes Phänomen und bereits in der Grundschule in vielfältigen Formen anzutreffen. Alle sind einbezogen und betroffen: als Täter, als Opfer oder als Zuschauer.

 

Prävention bedeutet Beseitigung von möglichen Ursachen, Sensibilisierung für das Problem an sich sowie Bereitstellung effektiver Interventions- und Sanktionsmaßnahmen. Dies ist nur durch GEMEINSAMES Handeln zu erreichen. Das Gymnasium in Crivitz klärt zu dieser Thematik auf und vermittelt Werte.

 

Carsten Stahl setzt sich getreu dem Motto „wehret den Anfängen“ unermüdlich dafür ein unsere Gesellschaft und unsere Politiker für das Thema Gewalt und Mobbing an Schulen zu sensibilisieren. Am 19.11.2018  hat er gemeinsam mit den Schülern und Lehrkräften sowie interessierten SchulsozialarbeiterInnen aus dem Landkreis Ludwigslust- Parchim und anderen Bürgern am Gymnasium Crivitz diese Thematik näher beleuchtet. Aufgrund seiner aufrüttelnden persönlichen Geschichte ist es ihm möglich eine authentische Verbindung  zu den SchülerInnen aufzubauen. So entsteht bei den Jugendlichen der Eindruck: Er ist einer von ihnen. Einer, der weiß, was es heißt Täter zu sein, aber auch Opfer. Der damit verbundene ehrliche und offene Umgang mit den Kindern und Jugendlichen sowie seine klare und deutliche Aufklärung über die Folgen für Opfer und Täter ermöglicht eine ganz andere Art der Vermittlung von Respekt, Mut und Toleranz.

 

Die Veranstaltung mit den Schülern nahm einen zeitlichen Rahmen von 09:00- 13:00 Uhr ein. Im Anschluss gab es einen Fachaustausch zwischen Herrn Stahl und allen anwesenden Schulsozialarbeitern des Landkreis Ludwigslust- Parchim, in welchem neben der Auswertung der Veranstaltung ebenso Hinweise für die alltägliche Arbeit an der Schule sowie geeignete Hilfsmaßnahmen thematisiert und diskutiert wurden.

 

Um ein Zeichen gegen Mobbing zu setzen und als Schule auch sichtbar dagegenzuwirken, legte Carsten Stahl ein Plakat aus, auf welchem die SchülerInnen unterschreiben konnten und sich somit klar gegen Mobbing positionierten. Zudem übergab Herr Stahl dem Schulleiter ein Schild mit dem Logo seiner Kampagne „Stoppt Mobbing“, welches selbstverständlich neben dem bereits laminierten Unterschriftenplakat einen zentralen Platz am Gymnasium Crivitz erhalten wird.

 

Um ein Bewusstsein für die Probleme und Herausforderungen an unseren Schulen in der Öffentlichkeit zu schaffen, ist es sehr wichtig über die Arbeit zum Thema Mobbing zu berichten und dieser Thematik nicht den Rücken zu kehren. Aus diesem Grund waren öffentliche Medien (SVZ und Mecklenburger Blitz- Verlag) vor Ort und haben den Tag begleitet.

 

Selbstredend endet eine Thematik wie „Mobbing“ keineswegs, solange Menschen aufeinander treffen. Aus diesem Grund werden einzelne SchülerInnen und Jahrgänge im Nachgang zu Austausch- und Diskussionsrunden zusammen kommen. Fortwährend ist und bleibt die Intervention, Prävention und Hilfe ein zentrales Thema und wird im Rahmen der schulischen Möglichkeiten immer ein zeitliches Raster erhalten, worauf auch weitere Projekte aufgebaut werden. Beispielsweise wird das Thema Mobbing im Bezug auf das Präventionsprojekt mit Carsten Stahl in dem laufenden Kurs „schlicht & einfach“, in dem es u.a. um die Sensibilisierung von Kommunikationsproblemen geht, eine wesentliche Rolle spielen. Dieser Kurs wird durch die Schulsozialarbeiterin und einer Lehrkraft geleitet und durchgeführt. Auch werden Klassenleiterstunden dafür genutzt, um über das Projekt von Carsten Stahl  ins Gespräch zu kommen. Zudem  ist anzuführen, dass alle SchülerInnen anhand eines Evaluationsbogens eine individuelle Einschätzung tätigten und dieser in der Folgezeit entsprechend der Auswertung nachgearbeitet werden kann.

 

 

 

Das Präventionsprojekt mit Carsten Stahl hat dazu beigetragen aus einem anderen Blickwinkel hinaus die Sinne zu schärfen und einen respektvollen und toleranten Umgang zu fokussieren. Neben der Stärkung des eigenen Selbstbewusstseins und der eigenen Wahrnehmung in Verbindung mit dem großen Thema Zivilcourage wurde gegen jegliche Form von Gewalt, Demütigung, Mobbing, Drogen, Kriminalität, Rassismus, Extremismus und Vorurteilen aufgeklärt.

 

 

 

Einen großen Dank geht an den Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung in Schwerin sowie dem Beratungs- und Therapiezentrum für Abhängigkeitskranke in Parchim. Durch die finanzielle Unterstützung war es überhaupt nur möglich auf diese Art und Weise ein Zeichen gegen Mobbing zu setzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anlagen:

 

Teilnehmerliste Präventionsprojekt

 

Artikel Mecklenburger Blitz- Verlag vom 25.11.2018

 

Artikel der SVZ vom 20.11.2018

 

Auswertung Evaluationsbögen Klasse 7-12

 

Flyer